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GSM-TECHNOLOGIE
 

GSM steht für Global System for Mobile Communication. Es handelt sich um eine Technologie, die eine Kommunikation ohne Kabel ermöglicht und ihren Einsatz daher bei Mobilfunknetzen und für Radiofrequenzen findet.

Mittels GSM werden Datenpakete mit einer Schnelligkeit von 9,6 kbit/s übertragen (z.B. für Telefonie oder SMS). Die GSM-Technologie gehört der zweiten Generation von Kommunikationsnetzen an (2G), welche die erste Generation analoger Systeme ablöste. Durch ein ausgeklügeltes System werden Basisstationen so verteilt, dass eine flächendeckende Kommunikation gewährleistet ist. Die Basisstation stellt die Verbindung zwischen den teilnehmenden Endgeräten dar. Je nach Landschaft und Bebauung müssen mehr oder weniger solcher Stationen aufgestellt werden, damit eine optimale Netzabdeckung garantiert ist.

Ein GSM-Netz besteht aus vier Systemkomponenten. Das Mobiltelefon ist die Komponente, die für den End-
nutzer  des Netzes  sichtbar ist. Das  Mobilfunksendesystem  (BBS für Base Station Subsystem) sorgt  unter anderem dafür, dass die Daten verschlüsselt werden, verteilt die Gespräche an verschiedene Basisstationen, verwaltet die Frequenzen und wertet Netzinformationen aus. Das Vermittlungsleitsystem als dritte Komponente bildet die Schnittstelle zwischen Mobilfunk- und Festnetz (Fachausdruck: Network Subsystem, NSS oder Core Network System, CSS). Die vierte Komponente, das Operation Maintenance Center (OMC oder auch Network Management Center), ist für die Überwachung des Mobilfunknetzes zuständig.

 

Elektromagnetische Strahlung: Gefahr für die Gesundheit?

Die Strahlung mimmt zu

Jedes technische Gerät gibt elektromagnetische Strahlen ab.  Mit zunehmender Verbreitungsdichte von Mobil-
telefonen, nimmt auch die uns täglich umgebende elektromagnetische Strahlung zu. Häufig stellt sich die Frage nach möglichen Gesundheitsgefahren.

Die Ausbreitung der GSM-Technologie geht rasant voran. Laut der GSM Association gab es im August 2007 mehr als 2,5 Milliarden GSM Nutzer, das sind über 85 % des Mobilfunkmarktes weltweit. Die Anzahl an Mobilfun-
knutzern nimmt weiter zu, so dass immer mehr elektromagnetische Wellen in unserer Umgebung gemessen werden können. Aufgrund dieser Entwicklung befasst sich die Wissenschaft mit möglichen Gesundheits-
gefahren, die von elektromagnetischer Strahlung im Allgemeinen und Mobilfunkstrahlung im Speziellen ausgehen können.
 

Bislang keine eindeutigen Befunde

Bisher haben sich die Forscher noch keine eindeutige Meinung über die Frage gebildet, ob elektromagnetische Felder für den menschlichen Organismus schädlich oder unbedenklich sind. Die Ergebnisse verschiedener Studien sind gegenläufig. Vergleicht man die elektromagnetischen Felder mit Röntgen- oder Gammastrahlen, so muss man feststellen, dass die Felder viel zu schwach sind, um das Erbgut zu schädigen. Dennoch haben verschiedene Länder Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen, um ein mögliches gesund-
heitliches Risiko zumindest zu minimieren.
 

Massnahmen der Tunc Holding

Der Tunc Holding ist es wichtig, die elektromagnetische Strahlung so gering wie möglich zu halten. Das EM Field Measurement Center der Tunc Telekomünikasyon führt als Prüflaboratorium erforderliche Messungen durch und erteilt Zertifikate über die Einhaltung vorgegebener Richtwerte für implementierte GSM-Systeme. Die eingesetzten Basisstationen für Mobilfunknetze, sind so genannte Low Power Transmitter. Die Antennen dieser Übertragungsstationen  geben Wellen  ab  die typischerweise  vertikal sehr  eng und  horizontal sehr  breit ver-
laufen. Aufgrund des engen vertikalen Verlaufs ist die Intensität der Strahlung direkt unter der Antenne gering. Mit zunehmender Entfernung reduziert sich zudem die Stärke des elektromagnetischen Feldes.

 

Wichtige Fragen zur elektromagnetischen Strahlung:

Wie entsteht elektromagnetische Strahlung?

Um genau zu sein, muss man von elektromagnetischen Wellen sprechen. Diese bestehen aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern. Die Felder entstehen, wenn Wechselstrom beispielsweise durch eine Antenne fliesst. Die Antenne gibt die elektromagnetische Strahlung mit Lichtgeschwindigkeit in die Umgebung ab. Die Wellen unterscheiden sich in ihrem Energiegehalt, genannt Frequenz. Zu den elektromagnetischen Wellen zählen Radiowellen, Mikrowellen, das gesamte Lichtspektrum, aber auch Röntgen- und Gamma-
strahlung.
 

Wo komme ich mit elektromagnetischer Strahlung in Berührung?

Elektromagnetische Wellen umgeben uns jeden Tag. Selbst der menschliche Körper und die Erde haben ein eigenes elektromagnetisches Feld. In der heutigen Zeit werden aber auch viele Strahlungen von den Geräten des täglichen Lebens abgegeben. Sowohl im Büro (Computer, Drucker, Faxgerät), zu Hause (Waschmaschine, Mikrowelle, elektrische Rasierer) als auch unterwegs (Mobiltelefone, Funkmasten) sind wir ständig elektro-
magnetischer Strahlung ausgesetzt.
 

Wie gefährlich ist elektromagnetische Strahlung?

Die Gefahren, die von diesen Strahlungen ausgehen, unterscheiden sich je nach Frequenz der Wellen. Alpha-, Beta- sowie Gammastrahlen und Röntgenstrahlen beispielsweise können in die Zellen eindringen und Erb-
materialien verändern. Diese Strahlen sind energiegeladener als Radio- und Mikrowellen, die keine Zellver-
änderung hervorrufen können. In Studien konnte noch nicht abschliessend geklärt werden ob und wenn ja, welche Gefahr von Radiowellen für den menschlichen Organismus ausgeht.
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